Photovoltaik lohnt sich wieder!


Nach der kontinuierlichen Absenkung der fixen Einspeisevergütungen bis auf heute ca. 12 Cent/kWh für Dachanlagen sieht die Wirtschaftlichkeitsberechnung bei kommenden Anlagenbetreibern nicht zuletzt dank deutlich sinkender Materialpreise wieder sehr erfreulich aus. Insbesondere die Speicherkosten bewegen sich seit 2014 deutlich abwärts.

Zwei innovative Neuigkeiten sollen an dieser Stelle erwähnt werden:

Der CATERVA-Speicher ("CATERVA SONNE"), der Regelenergie zur Verfügung stellen kann.


Dies bedeutet, dass der Speicher von "außen" bei Strommangel (ein dunkler, windarmer Tag) geleert, und bei einem Überangebot (ein sonniger, windiger Tag) an Strom gefüllt werden kann. Dazu werden ca. 65 Speicher a' 20 kWh über eine sichere UMTS-Verbindung zu einem virtuellen Großspeicher zusammengeschaltet. Dafür bekommt der Hersteller eine Prämie, die er zum einen an seine Kunden auszahlt, zum anderen Teil die 20-jährige Garantie finanziert.

Doch damit nicht genug:


Der Kunde bekommt ohne Mehrkosten, und das ist wahrscheinlich einmalig am Markt, einen Gutschein für seine Solarstrom-Produktion!
Das bedeutet, er hat in jedem Fall einen 100%igen Eigenverbrauch. Somit entfällt die lästige Pflicht, möglichst in den Mittagsstunden, wenn die Solarstromanlage am meisten Strom liefert, die Verbraucher einzuschalten.
Benötigt er weniger Strom als seine Gutschrift ausmacht, speist er zu EEG-Konditionen ein, verbraucht er mehr als seine Gutschrift ausmacht, bezieht er den Mehrstrom zu den Preisen, die er mit seinem Versorger vereinbart hat.





Ein Durchbruch in der Energiewende!


Das zweite Produkt, das maßgeblich zum Solarstromanteil beitragen wird, ist das sog. "Plug-In-Modul"


Das Normierungsverfahren für die neue DIN VDE 0100-551-1 ist abgeschlossen und gestattet nun sinngemäß den Anschluss von Modulen bis zu einer Gesamtleistung von 600Wp mit einem speziellen Mikrowechselrichter und einem SCHUKO-Stecker ohne weitere Sicherheitsvorrichtung. Das bedeutet, der Anschluss von bis zu zwei Modulen mit einer Leistungsstärke von 300Wp, ausgestattet mit rückseitigen Mikrowechselrichtern, die für den notwendigen 50Hz-Wechselstrom sorgen, über einen SCHUKO-Stecker direkt in das Hausnetz, ist nun rechtmäßig und durch o.g. Norm abgesichert.
Besonders interessant ist natürlich die Frage, "was passiert, wenn ich drei, vier oder fünf Module mit je 300Wp Leistung in Reihe schalte (sodass sich die Gesamtleistung entsprechend addiert)? Dann bin ich außerhalb der Norm, und im gefährdeten Bereich hinsichtlich der Gebäude-Elektrik.

Abhilfe schafft in diesem Fall eine "security-box", die bereits patentiert ist und auf eine Serienproduktion wartet. Diese Box wird die Kette der Plug-In-Module dahingehend überwachen, dass keine überhöhten, und damit "gefährlichen Überspannungen" in das Haus eingeleitet werden. Die Wechselrichter werden durch diese Box einfach abschaltet!

An diesem Thema sind wir dran, denn die Nachfrage nach kleinen Modulketten stellen wir uns immens vor.

Ich wünsche viel Spaß mit dem Umgang der Sonnenenergie und bedanke mich recht herzlich für das "Mitschieben" hinsichtlich der Energiewende!

I/B/S Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Norbert Schäfer und Partner Lindenweg 22 84175 Gerzen Telefon 0177 4218797 info@ibs-partners.de
I/B/S Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Norbert Schäfer und Partner 
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